• Sandra Seufert

Wie Gedanken unsere Gefühle beeinflussen

Aktualisiert: Aug 1

Es gibt immer noch Menschen auf diesen Planenten, die denken, sie wären ihren Gefühlen ausgeliefert.


Die Gedanken werden dabei enorm unterschätzt. Denn es besteht eine Verbindung von dem was wir denken zu dem was wir fühlen. Unsere Gedanken beeinflussen, wie wir die Dinge um uns herum wahrnehmen, bewerten und wie wir darauf reagieren. Es ist häufig das Resultat aus unseren Erfahrungen aus der Kindheit und Jugend. All das ist in unserem Unterbewusstsein gespeichert und prägt unser Verhalten und Denken.


Wer die Macht seiner Gedanken also unterschätz, gibt die Kontrolle über sein Leben ab. In diesem Blogbeitrag erfährst du, wie du deine Gedanken beeinflusst, um positive Gefühle auszulösen und dein Leben in eine Richtung zu lenken, die frei von Gefühlen ist, die dich scheinbar überrollen.


Inhalt:

Wie unser Gehirn Gedanken und Gefühle verarbeitet

Die Macht der Gedanken

Wie verändere ich meine Gedanken damit ich mich besser fühle?


WIE UNSER GEHIRN GEDANKEN UND GEFÜHLE VERARBEITET


Unser Gehirn produziert am Tag ca. 60.000 Gedanken. Wie viele dieser Gedanken bekommst du davon bewusst mit?


Jeder ist in der Lage sich in Gedanken ein Bild vorzustellen. Wie zum Beispiel das, eines geliebten Menschen. Jedes noch so kleine Detail können wir in unseren Gedanken rekonstruieren. Die Augenfarbe, Fältchen oder Sommersprossen. Bei längerem betrachten nehmen wir auch wahr, das dieses Bild ein Gefühl in uns auslöst. Bei genauerem hin spüren ist es ganz leicht, den Ort des Gefühls in unserem Körper auszumachen.


Nehmen wir den auditiven Kanal dazu - wir hören etwas - und zu dem Bild in unserer Vorstellung kommt jetzt noch die Stimme des geliebten Menschen dazu, dies führt möglicherweise dazu, das sich das Gefühl intensiviert.


Nun haben wir durch unsere Sinneskanäle sehen-hören-fühlen ein mentales Abbild eines geliebten Menschen geschaffen. Wir haben unserer Vorstellungskraft benutzt. Manche würden es auch Phantasie nennen.


Ähnlich funktioniert das auch mit unseren Erfahrungen aus der Vergangenheit. Erinnere dich doch mal an eine schöne Situation aus deiner Kindheit. Wie du das erste Mal Fahrrad gefahren bist und so stolz auf dich warst, oder zu Besuch bei deinen Großeltern und Omas lecker Braten riechst. Wir haben ein mentales Abbild davon in unserem Gehirn hinterlegt, auf das wir jeder Zeit zugreifen können, quasi wie ein Fußabdruck. Unser Unterbewusstsein hat es gespeichert.


Alles was wir im Außen wahrnehmen, nehmen wir durch unsere Sinneskanäle wahr. Wie ein Filter, nimmt es wichtige Dinge auf und andere lässt es wegfallen. Geh doch mal mit einer Freundin durch eine Einkaufsstraße und beobachtet einfach nur. Am Ende gleicht ihr ab, wer was wahrgenommen hat. Sicher seit ihr mit einem sehr unterschiedlichen Fokus durch die Straße gelaufen.


Ein weiteres Beispiel für die Verarbeitung in unserem Gehirn: Wenn du jemand bist, der als Kind von einem Hund gebissen wurde, ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass du vor allen Hunden Angst verspürst.


Er wedelt mit dem Schwanz und kommt in einem Affenzahn auf dich zu gerannt. Bei jemanden, der als Kind gebissen wurde, löst die Situation Panik aus. Hattest du als Kind einen lieben Nachbarshund, mit dem du Gassi gehen durftest? Dann wirst du dich auf den wedelnden Wollknäuel, der da auf dich zu rennt, freuen. Im NLP wird dieser Filter Generalisierung genannt.


Das heißt also, das deine Erfahrungen und das, was du gelernt hast in deinem Leben, Einfluss darauf haben, wie du das Leben und die Welt interpretierst. Unser Gehirn ist eine riesige Datenautobahn, die unermüdlich Millionen an Informationen in der Sekunde verarbeitet.


Die Macht der Gedanken


Jetzt haben wir einen kleinen Exkurs über unser Gehirn hinter uns. Wir erhielten einen kleinen Einblick, wie unser Gehirn unsere Außenwelt aufnimmt und sie verarbeitet. Wir wissen jetzt auch, dass jeder Gedanke mit einem Gefühl zusammen hängt.


Dieses Wissen soll dich zu einem Verständnis bringen: Zu jedem Gefühl, produziert dein Gehirn ein Bild in deinem Kopf. Oft sind es auch Filme. Erinnere dich doch mal an eines deiner Lieblingslieder aus der Jugend. Fühlst sich deine Stimmung nicht auch etwas erhellt an? Ich empfinde es als unbeschwert und frei. Dieses Gefühl sitzt bei mir in der Brust und breitet sich über die Schultern aus. Wo und was fühlst du?


Bist du jetzt ganz aufmerksam und hältst kurz inne, während du dieses Lied hörst, um zu schauen welche Bilder oder auch Filme in deinem Kopf ablaufen, wirst du erkennen, das es zu diesem Lied ein Bild/Film gibt richtig? Siehst du dich vielleicht tanzen oder das Musikvideo vor deinem inneren Auge abspielen?


Nun sind wir in der Erkenntnis das wir an Stellen unseres Körpers Gefühle fühlen und unser Gehirn die nötigen Bilder, Töne, manchmal auch Gerüche oder Geschmäcker dazu liefert.


Denke an eine Zitrone, wie du in sie reinbeißt und der bittere Saft sich in deinem Mund verteilt. Na, wird der Mund wässerig?


Hast du erkannt welche Magie in unseren Gedanken steckt? Denke doch mal an richtig guten Sex. Die Macht unserer Gedanken bringt uns in die Lage, Gefühle die uns scheinbar überfallen, zu verändern. Wir benutzen dazu einfach unsere Vorstellungskraft, die ich am Anfang des Artikels schon beschrieben hatte.


Wie verändere ich meine Gedanken damit ich mich besser fühle?


Gibt es ein Gefühl, welches dich manchmal überkommt. So etwas wie Angst vielleicht?


Wo fühlst du es in deinem Körper? Wie fühlt es sich an?


Erfahrungsgemäß bewegt sich jedes Gefühl auf irgendeine Art und Weise durch unseren Körper. Es fühlt sich so an als würde es zum Beispiel pulsieren oder in eine Richtung strömen oder sich zusammen ziehen.


Dieses Gefühl einfach mal anzuhalten und still stehen zu lassen und dann deine Vorstellungskraft dazu verwenden, um dir schöne Bilder/Film in den Kopf zu zaubern. Wie zum Beispiel eine Erinnerung, als du was geschenkt bekommen hast. In hellen, kräftigen Farben. Am besten hörst du noch, was dir der Überbringer sagt. Und dann dieses Gefühl, das in eine positive Richtung schwingt.


Das ist die Macht der Gedanken! Es ist einfach sehr wichtig, was genau wir denken, denn es hat direkte Auswirkungen auf unseren Organismus.


Gedanken ziehen Materie an und verändern Gefühle.


Wenn es dich brennend interessiert, noch bewusster in deinem Denken zu werden, dann schau dich gerne im Shop um. Dort gibt es verschiedene Workbooks, die dir beibringen deine Gedanken in eine positive Richtung zu lenken und mehr

Gesundheit, Liebe, Wohlstand und Fülle in dein Leben zu ziehen.


Alles Liebe,

Sandra


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